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Programmprospekt 2016


Werfen sie einen Blick in unseren Prospekt

 
Christian Thielemann, Johan Botha, Dorothea Röschmann, Dmitri Hvorostovsky

 

2016: Von Otello bis hin zu Shakespeares Frauenfiguren 

 

Otello steht bei den Osterfestspielen Salzburg 2016 im Zentrum. Der Fokus des Saisonprogramms richtet sich auf den Dichter, auf dessen Drama Verdis Oper basiert: William Shakespeare. Seiner Wirkungsgeschichte gehen die Konzerte nach, von Webers Oberon-Ouvertüre über Mendelssohns Sommernachtstraum, Tschaikowskis Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia und Henzes Achte Symphonie bis zur Uraufführung eines neuen Werks von Manfred Trojahn mit dem Titel Four Women from Shakespeare. Geistliche Kontrapunkte setzen die großen Messen Bachs und Beethovens.

 

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Christian Thielemann leitet die Neuproduktion von Verdis Otello musikalisch. Der renommierte Opernregisseur Vincent Boussard zeichnet für die Inszenierung verantwortlich und Vincent Lemaire für das Bühnenbild; beide haben bisher gemeinsam u. a. Brechts/Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Staatsoper Berlin sowie Madama Butterfly und La fanciulla del West an der Staatsoper Hamburg in Szene gesetzt. Die Kostüme wird Christian Lacroix gestalten, einer weltweit bekanntesten Modeschöpfer, der sich in den letzten Jahren auch als Kostümbildner einen Namen gemacht hat. Mit Johan Botha ist einer der herausragenden Heldentenöre unserer Zeit in der Titelrolle zu erleben. Die international erfolgreiche Sopranistin Dorothea Röschmann wird Desdemona verkörpern und der weltweit begehrte Bariton Dmitri Hvorostovsky als Iago zu erleben sein. Benjamin Bernheim (Cassio), Christa Mayer (Emilia), Georg Zeppenfeld (Lodovico), Bror Magnus Tødenes (Rodrigo), Csaba Szegedi (Montano) und Gordon Bintner (Araldo) vervollständigen die Reihe der erstrangigen Solisten

 

Vladimir Jurowski als Gastdirigent

 

Vladimir Jurowski, der Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra, ist der Gastdirigent der Osterfestspiele Salzburg 2016. Er hat mit Rudolf Buchbinder einen der führenden Pianisten der Gegenwart als künstlerischen Partner für Beethovens Klavierkonzert Nr. 1. Anne-Sophie Mutter, eine der erfolgreichsten Violinistinnen heutzutage, wird gemeinsam mit dem Cellisten Lynn Harrell und dem Pianisten Yefim Bronfman Beethovens „Tripelkonzert“ unter der Leitung von Christian Thielemann interpretieren. Auch das Chorkonzert dirigiert wiederum Christian Thielemann. Der Chor des Bayerischen Rundfunks singt Beethovens Missa solemnis, mit Krassimira Stoyanova, Christa Mayer, Daniel Behle und Georg Zeppenfeld als Solisten.

 

Geistliche Musik im Konzert für Salzburg

 

Neben dem Chorkonzert steht auch im Konzert für Salzburg geistliche Musik im Vordergrund. Beide aufgeführten Messen - Bachs h-Moll-Messe in der Urfassung und Webers Missa sancta - wurden für die damalige Hofkapelle und heutige Sächsische Staatskapelle Dresden geschrieben. Neben den Solisten Anna Lucia Richter, Christa Mayer, Peter Galliard und Georg Zeppenfeld ist erstmals der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung des Kreuzkantors Roderich Kreile bei den Osterfestspielen zu Gast.

 

Eine Uraufführung: Four Women from Shakespeare

 

In zwei Kammerkonzertprogrammen ist bei den Osterfestspielen Salzburg 2016 ein neues Werk für Sopran und Kammerensemble zu erleben, das der deutsche Komponist Manfred Trojahn im Auftrag der Osterfestspiele komponiert hat. Die Sopranistin Juliane Banse wird das Stück mit Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der musikalischen Leitung des Komponisten am 22. März 2016 aus der Taufe heben. Über sein neues Werk schreibt der Komponist unter anderem: „Die Beschäftigung mit Figuren Shakespeares, zuerst 1998 in der Oper Was ihr wollt, die für die Münchner Staatsoper entstand, hat mich nie losgelassen, und so habe ich auch in dem neuen Stück versucht, mich den von mir besonders geliebten Frauencharakteren wieder zu nähern. Hier finden sich nun auf engstem Raum sehr unterschiedliche, gegensätzliche Charaktere zusammen, die der ausführenden Sängerin eine ungeheure Wandlungsfähigkeit abverlangen. Der Monolog Titanias aus dem Sommernachtstraum [...], die Begegnung Julias mit Romeo, in der sie zart, verschämt, aber durchaus zielgerichtet ihre Liebe erklärt, die traumatisierte Ophelia [...] und zuletzt Lady Macbeth, die sich geradezu selbstbeschwörerisch in ihre Mordlust verbohrt. Die gewählte Ensemblebesetzung von Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett ermöglicht mir, die Farben, die nötig sind, die unterschiedlichen Nuancen der Charaktere zu beschreiben.“

 

Begleitende Zusatzveranstaltungen     

 

Zusätzlich zur Fortführung der beliebten Einführungsvorträge in die Opernproduktion von Christoph Wagner-Trenkwitz wird 2016 eine neue Zusatzveranstaltung angeboten: eine Diskographische Nachlese zu Otello von und mit dem renommierten Musikjournalisten und Autor Jürgen Kesting.

 

Für die Einführungsvorträge und die Diskographische Nachlese erhalten Förderer der Osterfestspiele Freikarten; Restkarten sind im freien Verkauf ab 1. Dezember 2015 zum Preis von € 20,- erhältlich.

 

Karten


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Herbert-von-Karajan-Platz 9
5020 Salzburg 

Tel. +43/662/80 45-361
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