2018: Tosca mit Anja Harteros in der Titelrolle

 

Sehr verehrte Musikfreunde!

Michael Sturminger, Anja Harteros, Christian Thielemann, Elīna Garanča, Andrés Orozco-Estrada, Sol Gabetta. Fotos: Teresa Zötl, Marco Borggreve, Oliver Killig, Gabo/DG, Martin Siegmund, Uwe Arens
Michael Sturminger, Anja Harteros, Christian Thielemann, Elīna Garanča, Andrés Orozco-Estrada, Sol Gabetta. Fotos: Teresa Zötl, Marco Borggreve, Oliver Killig, Gabo/DG, Martin Siegmund, Uwe Arens

Mit Giacomo Puccinis Tosca steht eine der großen veristischen Opern des italienischen Repertoires im Zentrum unseres Programms 2018. Wir schätzen uns glücklich, Michael Sturminger als Regisseur für Tosca gewonnen zu haben. Sturminger hat bei den diesjährigen Osterfestspielen die Kammeroper Lohengrin von Salvatore Sciarrino erfolgreich in Szene gesetzt. Seine langjährigen künstlerischen Partner Renate Martin und Andreas Donhauser (donmartin supersets) werden – wie bereits bei Lohengrin – Bühne und Kostüme zu Tosca gestalten. Wir freuen uns auf Anja Harteros in der Titelpartie, die nach ihrem szenischen Debüt als Sieglinde auch in der folgenden Saison bei den Osterfestspielen zu Gast sein wird. Als Cavaradossi begrüßen wir Aleksandrs Antoņenko, einen der weltweit führenden Spinto-Tenöre der jüngeren Generation, und als Scarpia den international renommierten Bariton Ludovic Tézier.

 

Puccini spannt den Bogen zum Konzertprogramm: Sein frühes Orchesterwerk Preludio sinfonico eröffnet ein Konzert, in dem die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque mit Mozarts Doppelkonzert zu Gast sein werden. Zum ersten Mal am Pult der Osterfestspiele steht Andrés Orozco-Estrada, der als Gastdirigent in aller Welt gefragt ist.
    

Den von Eliette von Karajan gestifteten Herbert-von-Karajan-Preis überreichen wir 2018 der aufsehenerregenden Cellistin Sol Gabetta, die in Schumanns Cellokonzert sowie mit Kammermusik von Schubert und Messiaen zu erleben ist. Auf dem Programm der Kammerkonzerte steht außerdem die österreichische Erstaufführung des Werks Die Pilger von Sofia Gubaidulina, die für zwei Spielzeiten „Capell-Compositrice“ der Staatskapelle Dresden gewesen ist. Im Chorkonzert heißen wir mit großer Freude die Mezzosopranistin Elīna Garanča willkommen, die den Solopart in Gustav Mahlers Dritter Symphonie interpretieren wird.


Philippe Herreweghe präsentiert im Konzert für Salzburg mit dem Collegium Vocale Gent und der Staatskapelle Dresden ein Hauptwerk der liturgischen Musik der Karwoche: die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach.
    

Unsere 2017 begründete Kammeropern-Reihe setzen wir mit Satyricon von Bruno Maderna fort, einem stilpluralistischen Musiktheater nach dem gleichnamigen Roman von Titus Petronius.
    

Wir hoffen, dass ihnen unser vielseitiges Programm anregende Opern- und Konzerterlebnisse beschert und freuen uns auf ihren Besuch.


Christian Thielemann
Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg und
Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Prof. Dr. Peter Ruzicka
Geschäftsführender Intendant der
Osterfestspiele Salzburg