International bejubelter Neubeginn mit Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Die Osterfestspiele Salzburg beschlossen die erste, sehr erfolgreiche Saison ihrer neuen Ära unter der Künstlerischen Leitung von Christian Thielemann und mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden als Residenzorchester am 1. April 2013 mit der zweiten Aufführung von Richard Wagners Parsifal.

Der künstlerische Neustart stieß auf einhellig positive Resonanz bei internationalen Medien sowie beim internationalen wie beim Salzburger Publikum. Die freundschaftliche, offene Aufnahme des Orchesters in Salzburg sorgte ihrerseits bei den Dresdner Musikerinnen und Musikern für Begeisterung. Christian Thielemann sprach beim Konzert für Salzburg davon, dass sich die Staatskapelle und er selbst „wie ein Fisch im Wasser“ fühlen würden.

Die angestrebte größere Öffnung der Osterfestspiele Salzburg insbesondere für lokales und regionales Publikum und zugleich die Vorstellung der umfassenden musikalischen Kompetenz der Staatskapelle Dresden ist mit den Projekten Konzert für Salzburg, Kinderkonzert Kapelle für Kids, Kammerkonzert und Nacht der Dresdner Kammermusik besonders gut gelungen. Das überbuchte Konzert für Salzburg wurde zu drei Viertel von Österreichern besucht und davon zu über 50 Prozent von Personen aus dem Land Salzburg; wenn man die Nachbarn aus dem nahen Bayern dazuzählt, konnte eine Quote von nahezu 60 Prozent an regionalen Gäste erzielt werden.

Die erste Live-Fernsehübertragung der Opernpremiere Parsifal via ORF/3sat erreichte ein breites Publikum im deutschsprachigen Raum und verzeichnete im Vergleich der Einschaltquoten mit anderen Übertragungen einen großen Erfolg). Die Osterfestspiele Salzburg danken dem ORF/3sat und Unitel für die fernsehgerechte Umsetzung der Produktion.

Für die Osterfestspiele Salzburg 2013 wurden rund 16.300 Karten verkauft, was einer Auslastung von 88 Prozent entspricht. Die Parsifal-Premiere und das Konzert für Salzburg waren ausverkauft.

Mit 135 akkreditierten Journalisten aus 16 Nationen erreichte das internationale Medieninteresse an den Osterfestspielen Salzburg einen neuen Höchstwert und hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Die wirtschaftlichen Gesamteffekte der - nur zu rund 8 Prozent subventionierten - Osterfestspiele Salzburg auf die Region sind mit einer Umwegrentabilität von etwa 20 Millionen Euro zu beziffern.

Christian Thielemann zieht Bilanz seiner ersten Saison als Künstlerischer Leiter: „Über unseren Einstand bei den Osterfestspielen Salzburg bin ich überaus glücklich. Ich denke, dass die Sächsische Staatskapelle als neues Residenzorchester den hohen Erwartungen mehr als gerecht geworden ist und in Salzburg viele neue Freunde gewonnen hat. Mein Dank gilt allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben und natürlich dem großartigen Publikum, das uns mit seiner fantastischen Unterstützung immer wieder ungemein motiviert und angespornt hat. Schon jetzt kann ich sagen, dass Salzburg für uns zu einem zweiten Zuhause geworden ist. Die Vorfreude auf das kommende Jahr ist schon jetzt bei allen spürbar.“

Bernd Gaubinger, Geschäftsführer der Osterfestspiele Salzburg, betont: „Besonders erfreulich an diesem Ergebnis ist, dass der ?Thielemann-Effekt‘ sich auch insoweit gezeigt hat, als jede vierte Anmeldung von Förderern eine Neuanmeldung war.“

Der geschäftsführende Intendant Peter Alward stellt erfreut fest, dass „die hohen künstlerischen Erwartungen an Christian Thielemann, Myung-Whun Chung, die internationalen Solisten und die Sächsische Staatskapelle Dresden nicht nur erfüllt, sondern - wie die euphorischen Reaktionen des Publikums und der Presse zeigen - noch übertroffen wurden.“

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