Regula Mühlemann

Regula Mühlemann © Henning Ross/Sony Classical
Regula Mühlemann © Henning Ross/Sony Classical

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann erhielt ihre Gesangsausbildung in Luzern. Erste Erfahrungen sammelte sie am Opernstudio in Bern und am Luzerner Theater. Danach folgten Engagements an das Opernhaus Zürich, das Teatro La Fenice in Venedig (Despina in Così fan tutte), zu den Salzburger Festspielen (Peter von Winters Das Labyrinth) und an die Berliner Staatsoper für La finta giardiniera. Sie gastierte an den Opernhäusern von Turin (Humperdincks Hänsel und Gretel), Genf (Siegfried) und Amsterdam (Die Zauberflöte) und ist bei den Festspielen in Baden-Baden (Le nozze di Figaro), Aix-en-Provence (Die Zauberflöte), Verbier (Il re pastore), Gstaad (Don Giovanni) und Luzern (Rossinis La petite messe solenelle) aufgetreten. In Jens Neuberts Kinofilm Der Freischütz (2009) nach Webers Oper spielte und sang sie das Ännchen.

Mozarts Il re pastore unter William Christie führte Regula Mühlemann nach Barcelona, Paris, Luzern und Wien. Mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Manfred Honeck gab sie 2017 ihr Debüt in den USA. Weitere Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u. a. Schumanns Das Paradies und die Peri unter Daniele Gatti in Rom, La clemenza di Tito unter Yannick Nézet-Séguin in Baden-Baden, Susanna in Le nozze di Figaro unter Marco Letonja in Genf und Blondchen in Die Entführung aus dem Serail unter Marc Albrecht in Neapel.

Auch auf der Konzertbühne ist Regula Mühlemann sehr gefragt. Ihre bisherigen Auftritte umfassten u. a. Haydns Jahreszeiten unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin in Philadelphia, Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Alessandro de Marchi im Münchner Prinzregententheater und Mozarts c-Moll Messe in Winterthur, Fribourg und Luzern.

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