Adrian Eröd

Adrian Eröd (c) Nikolaus Karlinský
Adrian Eröd (c) Nikolaus Karlinský

Seit Jahren begeistert der österreichische Bariton Adrian Eröd an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, sowie international Publikum und Presse gleichermaßen. Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern - und nicht zuletzt von Christian Thielemann und den Osterfestspielen Salzburg, diese Rolle auch beim Festival 2019 zu verkörpern.

Nach seiner Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg von der Wiener Kammeroper über das Landestheater Linz an die Wiener Volksoper und schließlich an die Wiener Staatsoper. Seit seinem Debüt 2001 als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette trat er dort in Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Dr. Falke und Eisenstein (Die Fledermaus), Albert (Werther), Olivier (Capriccio), Loge (Das Rheingold) und die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns Medea auf.

Gastauftritte führten Adrian Eröd u. a. an das Teatro La Fenice in Venedig, die Hamburgische Staatsoper, die Oper Frankfurt, die Tokyo National Opera, die Opéra de Paris, die Houston Grand Opera, nach Marseille und Sevilla.

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Adrian Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich. Er arbeitete mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti zusammen, mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, mit Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi und Helmuth Rilling. Er war zu Gast in der Suntory Hall in Tokio, im Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, beim Lucerne Festival, bei der Salzburger Mozartwoche, der styriarte und beim Beethovenfest in Bonn. Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus im Lisztzentrum Raiding und bei zahlreichen Festivals in Erscheinung getreten.

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