Jens-Daniel Herzog

Jens-Daniel Herzog (c) Philip Lethen
Jens-Daniel Herzog (c) Philip Lethen

Jens-Daniel Herzog war nach dem Studium der Philosophie zunächst Assistent und später Spielleiter an den Münchner Kammerspielen, wo er u. a. zahlreiche Uraufführungen inszenierte. Engagements als Gastregisseur führten ihn darüber hinaus u. a. an das Schauspielhaus Zürich, an das Hamburger Thalia Theater, an das Wiener Burgtheater, an das Bayerische Staatsschauspiel München und ans Schauspiel Frankfurt.

Am Opernhaus Zürich inszenierte Jens-Daniel Herzog Tannhäuser, Pique Dame, La finta semplice, Orlando, Königskinder, Intermezzo und Rinaldo. Seine Inszenierung von David Mamets Oleanna am Schauspielhaus Zürich wurde zum Berliner Theatertreffen, seine Inszenierung von Marlene Streeruwitz' New York, New York zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

Von 2000 bis 2006 war Jens-Daniel Herzog Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Neben zahlreichen Produktionen im Schauspiel inszenierte er in der Oper Così fan tutte, Die Entführung aus dem Serail und Die Meistersinger von Nürnberg. Seine Regiearbeiten führten ihn u. a. nach Frankfurt, Nürnberg, Seoul und zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Von 2011 bis 2017 war Jens-Daniel Herzog Intendant der Oper Dortmund und inszenierte in dieser Zeit Der fliegende Holländer, Così fan tutte, Mendelssohns Elias, L’incoronazione di Poppea, Don Carlo, Die Entführung aus dem Serail, Anna Nicole, Der Rosenkavalier, Don Giovanni sowie Tristan und Isolde.

Weitere Arbeiten umfassten u. a. Rosamunde bei den Schwetzinger Festspielen, Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen 2012, Verdis Les vêpres siciliennes an der Oper Frankfurt und Carmen an der Hamburgischen Staatsoper. Mit Giulio Cesare in Egitto führte er 2009 erstmals Regie an der Semperoper Dresden, an die er zuletzt für Der Wildschütz in der Spielzeit 2015/16 zurückkehrte.

Mit der Saison 2017/18 übernimmt Jens-Daniel Herzog die Intendanz des Staatstheaters Nürnberg.

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