Peter Tilling

Peter Tilling
Peter Tilling

Der Dirigent Peter Tilling, geboren in Mainz, leitete am Opernhaus Zürich Die Frau ohne Schatten, am Teatro Real in Madrid La clemenza di Tito, an der Opéra national Montpellier L’incoronazione di Poppea, an der Oper Stuttgart Die Fledermaus, an der Niederländischen Nationaloper Rihms Dionysos und am Theater an der Wien The Rake’s Progress. Bei den Bayreuther Festspielen 2011 dirigierte er mit großem Erfolg Tannhäuser als Einspringer für Thomas Hengelbrock.

Ein Schwerpunkt von Peter Tillings Arbeit ist die Neue Musik. So dirigierte er bei der Münchener Biennale und bei musica viva des Bayerischen Rundfunks. Als Initiator und Leiter des ensemble risonanze erranti brachte er Werke von Wolfgang Rihm, Philippe Boesmans, Gerald Resch und Ernst Krenek zur Ur- und Erstaufführung. In Konzerten leitete er das ensemble recherche, das Gulbenkian Orchestra in Lissabon, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Junge Deutsche Philharmonie, das Freiburger Barockorchester, das Philharmonia Orchestra in London sowie das Mozarteumorchester Salzburg.  

Peter Tilling studierte Dirigieren bei Peter Eötvös, Violoncello bei Martin Ostertag und Klavier bei Paul Dan. Zuletzt war er stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater Nürnberg, wo er u. a. Turandot, Le nozze di Figaro sowie Tristan und Isolde dirigierte. Er war Assistent von Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Franz Welser-Möst und Sylvain Cambreling.

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