Franz Welser-Möst

Franz Welser-Möst (c) Michael Pöhn
Franz Welser-Möst (c) Michael Pöhn

Franz Welser-Möst zählt zu den bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Er ist seit 2002 Musikdirektor des Cleveland Orchestra. Von 2010 bis 2014 war er Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, wo er sich neben der Pflege des gesamten Repertoires vor allem mit Opern des 20. Jahrhunderts auseinandersetzte, darunter Janáčeks Kátja Kabanová, Aus einem Totenhaus und Das schlaue Füchslein sowie Hindemiths Cardillac. Sowohl in Wien als auch in Cleveland hat er sich intensiv dem Schaffen von Richard Strauss gewidmet, mit gefeierten Aufführungen von Salome, Die Frau ohne Schatten, Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos und Arabella.

Franz Welser-Möst ist regelmäßig bei den Salzburger Festspielen zu Gast. Nach triumphalen Erfolgen mit Rusalka, dem Rosenkavalier und Fidelio leitete er 2016 Strauss’ Die Liebe der Danae. Als Gastdirigent hat er eine besonders enge Beziehung zu den Wiener Philharmonikern entwickelt, welche 2014 mit der Überreichung des Ehrenrings durch das Orchester gewürdigt wurde. Er stand zweimal am Pult des Neujahrskonzertes und dirigiert das Orchester regelmäßig in Abonnementkonzerten im Wiener Musikverein, bei Gastspielen in Luzern, bei den BBC Proms und bei Tourneen in Skandinavien, Japan und den USA.

Franz Welser-Möst ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und hat eine Vielzahl international prämierter Aufnahmen vorgelegt. Bei den Osterfestspielen Salzburg stand er bereits mehrfach in Konzerten am Pult.

zurück