Anja Harteros

Anja Harteros (c) Marco Borggreve
Anja Harteros (c) Marco Borggreve

Anja Harteros hat mit ihren inzwischen zehn Verdi-Hauptpartien besonderes Aufsehen erregt. Ihre Tosca und Mimì sowie im deutschen Fach Wagners Eva, Elsa, Elisabeth und Sieglinde (konzertant) sowie Strauss’ Arabella und Marschallin fanden ebenfalls überwältigendes Echo, ebenso Mozarts Gräfin, Fiordiligi, Donna Anna und Elettra sowie Händels Alcina und Webers Agathe.

Im Konzertbereich widmet sich die Sopranistin leidenschaftlich Liederabenden sowie Kompositionen mit Orchester. Einige Werke finden sich mehrfach in ihrer Diskographie, etwa Verdis Requiem (unter Pappano, Barenboim und Maazel), Strauss’ Vier letzte Lieder (Luisi, Jansons und Thielemann) und Händels Alcina (Bolton und Minkowski). Ihre La traviata-Aufnahme (Mehta) wurde für einen Grammy nominiert, ihre Aida (Pappano) vielfach ausgezeichnet und ihre Lied-CD Von ewiger Liebe erhielt den Orphée d’Or.

In Zusammenarbeit mit den aufregendsten Dirigenten und Regisseuren unserer Zeit führten sie Gastspiele an alle bedeutenden Opern- und Konzerthäuser der Welt, u. a. nach Berlin, München, Wien, London, Paris, New York, Boston, Tokio, Mailand, Oslo, Zürich, Rom, Amsterdam, Florenz, Tel Aviv, Valencia und Kopenhagen. Anja Harteros wurde 2007 zur Bayerischen Kammersängerin ernannt, ist Trägerin der Bayerischen Europa-Medaille und wurde 2015 bei den International Opera Awards zur „Sängerin des Jahres“ gewählt.

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