Kammeroper

Marisol Montalvo als Thérèse (c) Jörn Kipping
Marisol Montalvo als Thérèse (c) Jörn Kipping

Philipp Maintz

THÉRÈSE

Kammeroper nach Émile Zola
Libretto: Otto Katzameier

Nicolas André Musikalische Leitung
Georges Delnon Inszenierung
Marie-Thérèse Jossen Bühnenbild und Kostüme
Bernd Gallasch Licht
Johannes Blum Dramaturgie

Otto Katzameier Laurent
Marisol Montalvo Thérèse
Tim Severloh Camille
Renate Behle Madame Raquin
Silke Lange Eine Akkordeonistin

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg

Uraufführung
Kompositionsauftrag der Osterfestspiele Salzburg und der Staatsoper Hamburg, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg


Sonntag, 14. April, 15:00
Mittwoch, 17. April, 18:00
Große Universitätsaula

Ende der Veranstaltung ca. 16:20 bzw. 19:20

 

 

Einführungsgespräche mit dem Komponisten eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Foyer der Großen Universitätsaula:

Sonntag, 14. April, 14:00, mit Philipp Maintz und Dramaturg Johannes Blum

Mittwoch, 17. April, 17:00, mit Philipp Maintz und Osterfestspiele-Intendant Peter Ruzicka

 

 

Über das Werk:

Thérèse lebt in einer arrangierten Ehe mit ihrem Cousin Camille, unter der sie unsäglich leidet. Sie verliebt sich in Laurent, den besten Freund ihres Mannes. Jetzt erfährt sie eine Leidenschaft und ein Glück, von deren möglicher Existenz sie bisher nichts ahnte.
Der unbedingte Wunsch, gemeinsam zu leben, bricht sich Bahn, und die beiden beschließen, den Ehemann zu ermorden. Nun scheint der Weg frei, doch gerade diese Offenheit beschädigt unwiderrufbar die Verbindung.
Beide sind außerstande, die Logik des Absterbens ihrer Liebe aufzuhalten. Schuldzuweisungen an den anderen zeigen ihre Machtlosigkeit gegenüber dem sinnlosen Fatalismus der Entwicklung. Die einzige erreichbare Gemeinsamkeit ist der gemeinsame Selbstmord.