„Tosca ist ein Krimi“

Michael Sturminger über seine "Tosca"-Inszenierung.

Regisseur Michael Sturminger arbeitet intensiv an der Vorbereitung der Tosca-Produktion. Und Christian Thielemann beschäftigt sich eingehend mit seinen Opern- und Konzertvorhaben für die Osterfestspiele 2018. In einer Folge von Video-Interviews geben beide Herren spannende Einblicke in ihre Konzeptionen und ihre Arbeit. Beide sind sich einig: Giacomo Puccini hat Tosca wie einen Krimi komponiert.

 

Im dritten Film schildert Regisseur Michael Sturminger, wie er diese hinsichtlich Zeit und Ort des Geschehens eindeutig fixierte Oper heute erzählen will.

 

Klicken Sie bitte rechts auf das Standbild, um den Film zu starten.

 

Eine Opernproduktion entsteht

Bauprobe zu Tosca. Klicken Sie auf das Bild, um zur Fotogalerie zu gelangen. Foto: OFS/Forster
Bauprobe zu Tosca. Klicken Sie auf das Bild, um zur Fotogalerie zu gelangen. Foto: OFS/Forster

Ostern 2018 ist nicht mehr fern, daher laufen die Vorbereitungen für Tosca, die nächste Opernproduktion der Osterfestpiele, auf Hochtouren.

Bei einer Bauprobe im Oktober wurden im Großen Festspielhaus bühnentechnische Fragen zwischen Regisseur Michael Sturminger, den Ausstattern Renate Martin und Andreas Donhauser und dem Osterfestspielteam sowie dem Bühnen-Team der Salzburger Festspiele geklärt.

Wir zeigen Ihnen exklusive Fotos dieser technischen Probe, die Einblicke in die Entstehung der Tosca-Produktion gewähren.

Das Programm 2018: Tosca, Konzerthighlights und eine Kammeroper

Christian Thielemann und Peter Ruzicka präsentieren das Programm 2018 in einem kurzen Imagefilm

Nach der erfolgreichen Jubiläumsausgabe 2017 ist die Vorfreude auf die kommende Saison bereits groß - mit Puccinis Meisterwerk im Zentrum des Programms

Christian Thielemann wird die Neuproduktion von Tosca musikalisch leiten. Regie führt Michael Sturminger, der die Kammeroper Lohengrin von Salvatore Sciarrino bei den Osterfestspielen 2017 in Szene gesetzt hat. Anja Harteros – 2017 zu Ostern als Sieglinde umjubelt – wird in der Titelpartie zu erleben sein, Aleksandrs Antoņenko als Cavaradossi und Ludovic Tézier als Scarpia.

Die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque werden Mozarts Doppelkonzert interpretieren. Am Pult steht – erstmals bei den Osterfestspielen – der gefragte Dirigent Andrés Orozco-Estrada.

Den von Eliette von Karajan gestifteten Herbert-von-Karajan-Preis erhält 2018 die aufsehenerregende Cellistin Sol Gabetta, die mit Werken von Schumann, Schubert und Messiaen zu erleben ist.

Im Chorkonzert wird eine der meistgefragten Mezzosopranistinnen den Solopart in Mahlers Dritter Symphonie bestreiten: Elīna Garanča.

Geistliche Musik erklingt im Konzert für Salzburg: Philippe Herreweghe präsentiert mit dem Collegium Vocale Gent und der Staatskapelle Dresden die Johannes-Passion von Bach.

Die neue Kammeropern-Reihe wird 2018 mit dem stilpluralistischen Musiktheater Satyricon von Bruno Maderna fortgesetzt.